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Es freut uns, dass unsere neue Übersicht zu mobilen Internet Flatrates so großen Anklang gefunden hat. Auf vielfachen Wunsch haben wir diese nun nochmals verbessert. Ab sofort sind in der Tabelle auch die Surf-Geschwindigkeit und Drosselungs-Volumen mit eingetragen. Es ist somit direkt für die Tarife ersichtlich, ab welchem monatlichen Datenvolumen die Geschwindigkeit gedrosselt wird.

Tabelle: Flatrates für mobiles Internet (Neu: inkl. Drosselungsvolumen)



Hintergrundinformationen:

Für alle, die sich noch nicht so sehr mit mobilen Internet-Flatrates beschäftigt haben, gibt es nun noch ein paar Hintergrundinformationen. Bis vor wenigen Jahren gab es quasi keine Flatrates für das mobile Internet. Als die ersten Flatrates an den Start gingen, war das eine kleine Revolution. Plötzlich konnte man von überall auf das Internet zugreifen und entsprechende Tarife wurden auch immer mehr als DSL-Ersatz genutzt. Gleichzeitig ist das Internet immer datenintensiver geworden. So hatte unter anderem Youtube den Massenmarkt erreicht. Das Ansehen von Videos auf Youtube benötigt aber eine ziemlich große Menge an Datenvolumen. Und nun gab es ein Dilemma. Denn die Geschwindigkeit beim mobilen Internet wird umso langsamer, je mehr Leute in der selben Funkzelle Daten übertragen wollen. So musste eine neue Lösung her: Zunächst die Fair-Flat-Regel und später die Drosselung. Die Idee dahinter ist recht simpel: Wer das Internet in einem "fairen" Ausmaß nutzt, dem steht die volle Geschwindigkeit zur Verfügung und wenn man mehr Daten herunterlädt, dann werden entweder bei mehrmaligem Überschreiten zusätzliche Gebühren berechnet (Fair-Flat) oder die Geschwindigkeit wird beim Überschreiten gedrosselt. Nach der Drosselung kann man zwar immer noch E-Mails checken, aber die Nutzung von Youtube etc. wird praktisch unmöglich. Bei gedrosselter Geschwindigkeit ist man übrigens etwas langsamer als ISDN unterwegs. Das ist für heutige Verhältnisse mit vielen Animationen und Bildern auf Homepages schon recht langsam. Für das Surfen auf mobilen Geräten mit ausgeschalteten Bildern oder entsprechenden Optimierungen ist das aber immer noch ausreichend. Im Zuge der jüngsten Preisschlacht um wirklich günstige mobile Internetflats hat diese Drosselungs-Regel erneut an Bedeutung gewonnen. Denn nun wird nicht mehr ab 5000 MB, sondern teils schon ab 200 MB gedrosselt. Je nach Anwendungsbereich kann dies aber auch nerven. Denn beim öfteren Betrachten von Youtube Videos auf dem Smartphone oder iPhone hat man diese Grenze schnell erreicht. Viele Smartphone-Benutzer bzw. iPhone-Benutzer kommen mit diesem Datenvolumen dennoch sehr gut aus.

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