Den geeigneten Prepaid-Tarif zu finden, ist angesichts der Fülle der Anbieter zwar nicht einfach, aber eben diese Fülle beinhaltet auch die Chance auf optimales und größtmögliches Einsparpotential, wenn man weiß, wo man danach suchen muss.
Das Startguthaben
Nahezu alle Prepaid-Angebote beinhalten im Kaufpreis ein erstes Startguthaben, müssen also nicht gleich aufgeladen werden. Dabei hat es sich vielfach durchgesetzt, dass etwa 50 % des Kaufpreises als Guthaben verrechnet werden, unabhängig davon, ob die SIM-Karte nun mit 5,- € oder 20,- € zu Buche schlägt. Mit etwas Geduld und verschiedenen Tarifvergleichen lassen sich hier aber bereits die ersten Schnäppchen machen, denn auch ein Startguthaben von ca. 400 % des Kartenpreises ist in Einzelfällen möglich. Manche Provider bieten statt Guthaben auch erste Freiminuten an, was aber letztlich keinen Unterschied macht.
Individuelle Netztarife
Dreh- und Angelpunkt der Prepaid-Tarife sind immer noch die Gebühren pro Minute bzw. pro SMS. Wer nur gelegentlich in verschiedenen Netzen und mit allen Anbietern kommuniziert, ist mit einheitlichen 0,08 € oder 0,09 € gut beraten. Geht ein Großteil der Gespräche aber beispielsweise ins Festnetz oder zum gleichen Anbieter, kann hier mit speziellen Tarifoptionen nochmals gespart werden (ca. 0,03 € pro Minute). Im Gegenzug sind Anrufe in die anderen Netze dann wieder etwas teurer (ca. 0,15 €).
Mit Speck fängt man Mäuse
In Sachen Zusatzoptionen (Flatrate, Datenkontingent etc.) sind die Angebote derzeit sehr ähnlich. Nicht aus den Augen verlieren sollte man aber auch kleine „Belohnungen“, die so genannten Boni, die den Wechsel versüßen können. So werden bei einzelnen Prepaid-Anbietern die Mitnahme der bisherigen Rufnummer oder auch das Aufladen der Prepaid-Karte nochmals „belohnt“.
Autor: Oliver Schulz, prosumer24.com